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Frühlingsgenuss vom Feinsten

Wenn wir schon im Virgental keinen Massentourismus haben, so haben wir doch ein Massenaufkommen an wunderbar gelb blühendem Löwenzahn. Während unten im Tal bereits die Pusteblumen ankündigen, dass die Blütezeit vorbei ist, leuchten in Hinterbichl die Wiesen im leuchtenden Gelb. Das ist das erste Zeichen dafür, dass die kulinarische Wildkräuterjahreszeit auf ihren Höhepunkt zugeht.

Löwenzahnblüten und Löwenzahnknospen bilden eine feinbittere Grundlage für Süßes wie Gelee oder Marmeladen zusammen mit anderen Früchten oder für Herzhaftes. Ein Chutney aus den Blüten in Kombination mit Rhabarber, Paprika, Zwiebeln, Waldfrüchten? Lecker, das ganze Jahr über. Für mich ist es immer wieder eine Überraschung für meine Gäste in der

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Eine Leckerei aus Löwenzahn – ein Beispiel von vielen

Wildkräuterschule: Bergkäse mit Löwenzahnblüten-Chutney. Eine andere Variante ergibt sich aus den Blüten, aus Zwiebeln mit Ingwer, Kurkuma und als Farbtupfer Stückchen von roter Paprika oder Möhre. Eine weitere Überraschung für meine Wildkräuterpicknicks sind die eingelegten Löwenzahnknospen. In einem feinen Gewürzsud werden sie kurz gekocht, dann dürfen sie einen Tag im Kühlschrank durchziehen, bevor sie mit einem Weinsud mit Honig aufgekocht in Gläsern festverschlossen das ganze Jahr über Frühlingsgefühle hervorrufen können.

Jetzt endlich nimmt auch das Grün in Form von Brennnesseln, Schafgarbe, Löwenzahn, Sauerampfer, Beifuß, Wiesenbärenklau u.v.m. Gestalt an, so dass wir wieder aus dem Vollen schöpfen können. Damit beginnt für uns und unsere Ernährung wieder die Hochzeit, die unserem Körper so gut tut.

Was dahinter steckt ist auf der einen Seite das frische Grün, das Chlorophyll, das die Blutbildung unterstützt und auf der anderen Seite die vielen Bitterstoffe, die die Verdauungssäfte anregen und insgesamt tonisieren. Das heißt, sie wirken stärkend auf Geist und Körper, schenken Lebensenergie und  setzen die Antriebskräfte in Gang.

Was also könnte uns jetzt besser tun, als einfach jeden Tag eine Dosis Wildkräuter zu essen in welcher Form auch immer: Als Salat gemischt mit Feldsalat, als Pesto mit leckeren Kartoffeln, als Wildspinat oder einfach nur als Kräuterbutter oder -quark. Zusammen mit täglich ein bis zwei Tassen Brennnesseltee ergibt das nicht nur eine leckere sondern auch eine gesunde Frühjahrspur.

 

Wir starten 2017 voraussichtlich schon Mitte Mai in das diesjährige Wildkräuterprogramm. Der Frühling ist sehr früh in Hinterbichl angekommen.

Mittwochs ist Wildkräutertag in der HEIMAT:

 Von 10 bis 17 Uhr während der Wildkräutersaison;
Ganztagesprogramm Wildkräuter Suchen, Bestimmen, Picknicken, Sammeln, Zubereiten, Genießen

Freitags laden wir zu einem Workshop auf der Alm ein:

Von 10 bis 14.30 Uhr während der Wildkräutersaison bestimmen wir auf einer Alm im Dorfertal Wildkräuter und setzen dann damit Schnaps, Essig oder Öl an. Ein Picknick ist in dieser traumhaften Umgebung eine wunderbare Belohnung.

Sonntags und Donnerstags darf geschnuppert werden:

Von 11 bis 13.30 Uhr während der Saison Wildkräuter-Schnupperstunden mit Bestimmung von Wildkräutern und Picknick

Wildkräutergenusstag für HEIMAT-Gäste:

Ein Tag in der Woche servieren wir den Gästen der HEIMAT den ganzen Tag Wildkräuter theoretisch und kulinarisch: Zum Frühstück und zum Abendessen werden Wildkräuter-Spezialitäten und ein Wildkräuter-Abendessen angeboten. Die Gäste bekommen darüber hinaus spezielle Infos   zu den Pflanzen und ihren Inhaltsstoffen.

Wildkräuter-Events:

je nach Anfrage; ab 16 Uhr für ca. 2 Stunden: Zubereitung von Wildkräuterprodukten je nach Jahreszeit

Wildkräuter-Essig und -Öl
Wildkräuterschnaps und -Likör
Wildkräutersalz
Wildkräuter-Chutney und -Pesto
Wildkräuter-Limonade bzw. Getränke
Wildkräuter in Kombination mit Gewürzen
Wildkräuter-Fingerfood

Wildkräuter-Produkte in der HEIMAT:

Je nach Jahreszeit werden Wildkräuterprodukte zubereitet, die die Gäste der Heimat als Mitbringsel oder Erinnerung an die HEIMAT erwerben können. Ständig im Angebot:

Kräutertees in verschiedenen Sorten

Wildkräuterbüchlein zum Bestimmen von Wildkräutern mit vielen wichtigen Informationen
sowie andere Spezialitäten, die die Saison ermöglicht

Brauchtums- und Saisonfeste:

Heuernte und Kochen mit Heu (Termin je nach Heuernte)
Wildkräuterwandertag zur Sommersonnenwende
Kräuterbuschen zu Maria-Himmelfahrt (14. August nachmittags sammeln, 15. August Weihe in der Kirche)

Gesamtes Programm >>

Unser Tipp:

Wildkräuter bringen das ganze Jahr über Würze in die Küche
Petersilie und Schnittlauch waren gestern. Heute halten Würze und Aroma von Wildkräutern in die Küche Einzug! Und das können wir uns das ganze Jahr über gönnen. Frisch im Sommer udn getrocknet im Winter. Während Bärlauch bekannt und auch inzwischen im Obst- und Gemüsehandel erhältlich ist, zählen Schafgarbe oder Löwenzahn, Thymian oder Majoran eher zu den Newcomer in der wilden Gewürzküche. Achtung bei der Bärlauch-Ernte: Erst wer genau weiß wie Maiglöckchen, Herbstzeitlose oder Aronstab aussehen, darf auch Bärlauchblätter ernten.

Das erste wilde Gewürzkraut ist Bärlauch. Jung und frisch schmeckt er am Besten. Wer so reichlich ernten kann, dass er sich einen kleinen Vorrat zum Würzen anlegen kann, kann sich glücklich schätzen. Pur einfrieren, als Pesto oder als Bärlauchsalz kann man seine Aromen auch nach dem Frühjahr noch genießen. Wenn die Natur dann so richtig loslegt, kommen Gundermann, Giersch, Schafgarbe und Löwenzahn. Auch hier gilt es, frisch sind sie besonders toll. Ein Schafgarben-Gurkensalat ist eine echte Delikatesse. Mit Gundermann-Blättern können Blattsalate oder Gemüse einen besonderen Pfiff bekommen. Und wer den Giersch in seinem Garten liebt, er wählt lieber die wilden Giersch-Blätter als die gekaufte Petersilie.

Probieren Sie sich durch. Es lohnt sich. Die Natur bietet uns so viele Schätze, die wir nur ernten und genießen können.

Wenn Sie Fragen haben, bin ich gerne für Sie da.

HEIMAT & WILDKRÄUTER

 

Nur wenige Plätze können heute noch von sich sagen, dass die Natur sich in Ruhe ausbreiten kann, dass Menschen und Tiere sich gegenseitig respektieren und dass Gäste willkommen sind, die genau das suchen. In Hinterbichl, im Talschluss des Virgentals, unterhalb des Großvenedigers in Osttirol, ist diese Natur Zuhause. Geprägt von Wäldern und Wasserfällen, dem typischen Auf und Ab von Bergen und Tälern steht für die Menschen hier die Natur im Lebensmittelpunkt. Wo also könnten wir die Pflanzen besser wiederentdecken und kennenlernen, die unser Leben und Wohlbefinden bereichern oder die uns den Genuss an den kleinen Dingen des Lebens zurückerobern?

Im Natur-Resort

In dieser Umgebung eröffnet im Mai 2015 die Wildkräuterschule der HEIMAT, dem Natur-Resort im Virgental. Das Hotel wurde auf dem Gelände der ehemaligen Ferienresidenz der Wiener Sängerknaben im Mai 2013 eröffnet. Ulrich Drewitz, der Gastgeber, bietet in der HEIMAT seinen Gästen inmitten der Natur alle Voraussetzungen, zu entschleunigen, Kraft zu schöpfen und den Urlaub zu genießen. Die Wildkräuteraktionen sind ein weiterer Baustein, um in diesem Naturschauspiel des Virgentals neue Wege zu finden, der Natur etwas näher zu kommen und den Alltag hinter sich zu lassen. Wo könnte eine Wildkräuterschule ein besseres Zuhause finden?

Wild und lecker

Alle reden von Wildkräutern, wir suchen, bestimmen und ernten sie und – wir zaubern daraus Köstlichkeiten, die wir gemeinsam bei einem guten Glas Wein oder bei einem Glas Quellwasser aus der Isel genießen. Da, wo das Wort ‘Unkraut’ nicht existiert werden wir Sauerampfer, Spitzwegerich, Giersch oder Gundermann finden. Wir werden uns auf unseren Wildkräuterwanderungen die Merkmale anschauen, um diese wertvollen Pflanzen erkennen zu können und werden erkunden, warum sie für uns wichtig sind. Unser Ziel ist es, den Gästen Kenntnisse zu vermitteln, damit sie auch Zuhause nach dem Urlaub mit den Kostbarkeiten der Natur umgehen können.

Neu und Kostbar

Wildkräuter bieten heute neue Erlebniswelten. Sie schaffen es, Geschmacksnerven und Genussempfinden zu sensibilisieren. Sie sind pur, unverfälscht, so wie die Natur sie geschaffen hat. Wildkräuter überraschen uns ohne Verstärker oder Hilfsmittel mit ihrer ganzen Power an Mineralstoffen, Vitaminen und Sekundären Pflanzenstoffen. Schade eigenlich, wenn wir diese Geschenke der Natur links liegen lassen. Gehen wir sorgsam mit ihnen um, schützen ihren Lebensraum und ernten nur das, was sie nicht zum weiteren Leben benötigen. Diese Pflanzen geben uns wertvolle Inhaltsstoffe, die unser Wohlergehen und unsere Fitness fördern.

Natürlich und Unentbehrlich

Während wir im Alltag schon mal vergessen, was das Grün der Bäume und Pflanzen für uns bedeutet, können wir dieses inmitten der Natur wieder entdecken. Pflanzen sind das Leben und liefern uns nicht nur den notwendigen Sauerstoff, sie schaffen die Atmosphäre, in der wir atmen können. Hier im Grünen können wir uns zurückziehen, uns besinnen, wandern, klettern, fischen, uns gemeinsam über die Natur freuen. In der Wildkräuterschule werden wir gemeinsam die kulinarische Seite dieser grünen Wunderpakete entdecken und lernen mit ihnen umzugehen. Das Angebot der HEIMAT steht. Machen Sie mit!

. . . in der Wildkräuterschule

– im Natur-Resort HEIMAT

LIESA

 

Wildkräuter verändern unsere Welt.

Lassen wir es zu und lernen von den Pflanzen.

 

Liesa Rechenburg, Kräuterpädagogin BNE

 

Es fing vor über 25 Jahren mit der harmlosen Frage an, hast du schon mal eine Brennnessel probiert? Oder ein Löwenzahnblatt? Nein, natürlich nicht! In unserem Garten zuhause kamen nur Gemüse, Kartoffeln, Küchenkräuter, Beeren vor. Alles andere hatte dort nichts zu suchen. Und was man als Kind lernt……

Versuch macht klug

Diese Frage sollte mein Leben nachhaltig verändern. Ich verbrannte mir natürlich die Zunge. Und dennoch, die Brennnessel schmeckte nicht nur gut, sie machte mich neugierig. Ich machte mich fortan auf die Suche nach Experten, die mir ihr Wissen über die Pflanzen, ihre Inhaltsstoffe und ihre Anwendung und kulinarischen Überraschungen weitergeben wollten. Dazu zählten Köche, auch Wegbereiter der Wildkräuterküche in Deutschland, Botaniker, Naturkundler, Geografen und natürlich auch Kräuterpädagogen.

Natur als Hobby

Alles, was ich lernte und ausprobierte passte hervorragend zu dem, was auch bisher meine Freizeit gestaltete. Wälder, Wiesen, Berge, Täler waren in meiner Freizeit immer schon wertgebende Begleiter. Ich fing also an, mir die Pflanzen genauer anzuschauen. Ein Ziel wurde immer klarer: Ich wollte mich zur Kräuterpädagogin ausbilden lassen, um das Wissen über diese Schätze der Natur in Kombination mit meinen Erfahrungen aus dem beruflichen und privaten Bereich auf eine anerkannte Basis zu stellen und weitergeben zu können. Im November 2014 bestand ich die Prüfung und darf seitdem den Titel “Kräuterpädagoge-BNE” tragen.

Erfahrungen sind auch hier Gold wert

Ich war schon immer für alles Kulinarische zu begeistern. Ob das auch dazu führte, dass ich “Haushalts- & Ernährungswissenschaften” studierte? Sicher ist, dass ich auf der Basis der nachfolgenden 30jährigen Erfahrungen im Ernährungsmarketing auch Spaß an der Organisation und Durchführung von Kochkursen und -veranstaltungen gefunden habe. Und so lief alles auf das Ziel für den nächsten Lebensabschnitt hinaus: Gründung einer Wildkräuterschule.

Perfekte Kombination

Im Sommer 2013 buchte ich rein zufällig meinen Urlaub in der HEIMAT. Ich suchte ein Ziel in den Alpen, das meinen Vorstellungen von Erholung entsprach: Ein ruhiges Tal mit interessanten Wandermöglichkeiten, ohne Alltagslärm, mit viel Natur. Denn inzwischen waren die Utensilien zum Wildkräutersammeln meine ständigen Begleiter. Auch im Urlaub wollte ich die Natur auf meine Weise erkunden. Mit der HEIMAT und dem Virgental lernte ich einen Gastgeber und eine Gegend kennen, die meinen Idealvorstellungen für die Umgebung einer Wildkräuterschule völlig entsprach. Ein Wort ergab das andere, nach zwei Wochen Urlaub hatten Ulrich Drewitz und ich ein Ziel:

. . . eine Wildkräuterschule in Hinterbichl – in der HEIMAT zu eröffnen. Die HEIMAT-Wildkräuterschule geht 2017  in das 3. Jahr. Begeisterte Gäste in den letzten zwei Jahren  begründen unsere Vorfreude auf das Wildkräuterjahr 2017.

Gundermann

HEIMAT – hier will ich leben!

 

Am schönsten Ende der Welt steht die HEIMAT – das Natur-Resort. Genau so hat sich Ulrich Drewitz, der Gastgeber, das Haus vorgestellt, in dem er seinen Gästen das bieten kann, was sie sich für einen Jahresurlaub, für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende wünschen. Es ist ein Ort und eine Umgebung zum Kraft schöpfen, zum Ausspannen, zum Erholen, zum Sport treiben, zum Treffen mit Gleichgesinnten, die die Natur suchen, um hier zu finden, was im Alltag verloren gegangen ist.

Was könnte besser zur HEIMAT passen als Wildkräuter? Das Aufspüren in der Bergwelt oder im Almgarten rund um das Haus, die Bewegung in der Natur mit der gleichzeitigen Suche, welche Kräuter das Wohlbefinden und den Genuss steigern können, das Zubereiten von Gerichten, die nicht nur den Urlaub sondern auch die Küche Zuhause bereichern – Wildkräuter geben und bieten viele Inspirationen. Und wie Wildkräuter in Szene gesetzt werden, zeigen die HEIMAT und Kräuterpädagogin Liesa Rechenburg. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Ulrich Drewitz, Gastgeber der

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KONTAKT

 

HEIMAT – das Natur-Resort
DreCon GmbH  |  Ulrich Drewitz  |  Hinterbichl 10  |  A 9974 Prägraten am Großvenediger
Tel: +43 (0)4877 20084  |  Fax: +43 (0)4877 20085  |  Mobil: +43 (0)664 3860818  |  Email: info@heim-at.com

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